Förderbereich Forschung

Bisher wurden beispielsweise wissenschaftliche Arbeiten gefördert, die

  • den Stellenwert von Arzneimitteln aus der Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) für den Verlauf von Schilddrüsenerkrankungen und das Befinden der Patienten erforschten. (Matthias Girke, Christian Scheffer, Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe; Berlin)
  • ein ganzheitliches Therapiekonzept zur Behandlung der Fibromyalgie entwickelten und erforschten, das anthroposophische Heilmittel einschließt. (Barbara Zaar, Paracelsus-Krankenhaus, Bad Liebenzell-Unterlengenhardt)
  • ein ganzheitliches Therapieprogramm für an Diabetes leidende Kinder ausarbeiteten. (Dörte Hilgard, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke)
  • die Auswirkung von Heileurythmie und anderen aktiven Therapieverfahren auf das Befinden von Brustkrebspatientinnen untersuchten, die an Erschöpfungssymptomen (Cancer Fatigue Syndrom) leiden. (Matthias Girke, Matthias Kröz, Forschungsinstitut Havelhöhe am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe; Berlin)
  • die Biomarker für psychologischen Stress im menschlichen Speichel untersuchen. (Peter Heusser, Institut für Integrative Medizin, Universität Witten/Herdecke; Herdecke, u. a.) PDF Download

Förderbereich Lehre

Die Dr. Hauschka Stiftung unterstützt weiter Ausbildungs-Institutionen der Anthroposophischen Medizin wie zum Beispiel

  • die Eugen Kolisko-Akademie, Ausbildung für Ärzte in Anthroposophischer Medizin, Filderstadt.
  • die internationale Aus- und Weiterbildung zum Anthroposophischen Arzt (IPMT) der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Dornach, Schweiz.
  • das Integrierte Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) an der Universität Witten/Herdecke.

 

Förderbereich Publikation

Es werden auch Publikationsprojekte unterstützt.

  • Johannes W. Rohen: Morphologie des menschlichen Organismus (436 S., 3. Aufl., Freies Geistesleben, 2007). Ein Buch, das zu einer wesentlichen Grundlage für die Ausbildung von Medizinstudenten und anderen Heilberufen geworden ist und die Gestalt der Organe auf dem Hintergrund ihrer Funktion, aber auch ihrer umfassenden Bedeutung für den Menschen schildert und dabei seelische und spirituelle Aspekte berücksichtigt.

  • B. Hachtel, A. Gäch: Bibliographie Heileurythmie (610 S., 2. Aufl., Natur, Mensch, Medizin 2007). Hier werden hunderte von Publikationen dieser spezifischen Bewegungstherapie der Anthroposophischen Medizin dargestellt.

  • Vademecum Anthroposophische Arzneimittel (1.340 S., 4. Aufl., GAÄD, 2017). Dieses Werk dokumentiert die Arzneimittelerfahrungen von bisher 274 anthroposophischen Ärzten aus 19 Ländern. Hierdurch können viele Patienten wirksamer behandelt werden. Das Buch ist in Ausbildung und Praxisalltag eine zentrale Referenz und gewinnt auch für die behördliche Zulassung anthroposophischer Arzneimittel an Bedeutung.

  • Ebenfalls von der Dr. Hauschka Stiftung unterstützt wurden die von Herrn Dr. Johannes Wilkens, Ärztlicher Direktor der Alexander von Humboldtklinik Bad Steben, mit dem Fernsehsender TV Oberfranken initiierten Filme, welche hier einsehbar sind:

    Bei Interesse können Sie weitere Sendungen in der Mediathek des Senders betrachten